Vier Wochen Island – und das Gefühl, auf einer völlig anderen Welt unterwegs zu sein.
Kaum ein anderes Reiseziel vereint so eindrucksvoll Vulkane, Gletscher, Wasserfälle und geothermal aktive Landschaften.
Unsere Reise führte einmal rund um die Ringstraße, durch die abgelegenen Westfjorde, über den Golden Circle und den Myvatn-See bis hinein ins isländische Hochland. Ein ganz besonderes Erlebnis war die Fahrt über die Hochlandstraße 35 bis nach Kerlingarfjöll – eine der wenigen Inlandstrecken, die auch mit einem 2×4-Fahrzeug befahren werden kann. Mit unserem Bresler Junior 541 DK und Winterbereifung war die Strecke nach Rücksprache mit dem Campingplatz problemlos möglich.
Das Hochtemperaturgebiet von Kerlingarfjöll zählt für uns zu den schönsten Orten Islands. Dampfwolken, farbenfrohe Berge und heiße Quellen schaffen eine Landschaft, die man so schnell nicht vergisst.
Auch die Westfjorde haben uns begeistert. Hier geht es deutlich ruhiger zu als im Süden der Insel. Einsame Gravelroads, beeindruckende Steilküsten, natürliche Hot Pots und die Vogelfelsen von Látrabjarg machen diesen Teil Islands zu einem echten Geheimtipp.
Zu unseren persönlichen Highlights gehörten außerdem die Halbinsel Snæfellsnes, die Papageitaucherkolonie am Hafnarhólmi, das Viking Café mit Blick auf das Vestrahorn sowie unzählige Wasserfälle – darunter Godafoss, Dynjandi, Gullfoss, Skógafoss, Dettifoss und viele weitere. Dazwischen boten zahlreiche kleine Hot Pots die perfekte Gelegenheit, die Eindrücke des Tages entspannt ausklingen zu lassen.
Unsere Tipps:
📍 Campingplatz Kerlingarfjöll
64°41’03.9″N 19°18’05.1″W
📍 Álfaborg Campsite in Borgarfjörður Eystri – ideal für einen Besuch der Papageitaucher am Hafnarhólmi
65°31’27.7″N 13°48’28.0″W
Was Island für uns so besonders gemacht hat, war die Freiheit des Reisens mit dem eigenen Wohnmobil. Früh morgens oder spät abends lassen sich viele der bekannten Sehenswürdigkeiten nahezu menschenleer erleben – lange bevor die Reisebusse eintreffen oder nachdem sie bereits wieder verschwunden sind.
Fazit:
Island ist kein günstiges Reiseziel, aber jeder Kilometer lohnt sich. Wer mindestens vier Wochen Zeit mitbringt und die Natur liebt, wird mit einer einzigartigen Reise voller unvergesslicher Landschaften, beeindruckender Wanderungen und unzähligen besonderen Momenten belohnt.
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